Stellenabbau bei der Polizei bleibt weiter im Gespräch

Der geplante Stellenabbau bei der Polizei in Sachsen sorgt derzeit für viel Aufruhr. Gestern wurde im Landtag der gemeinsame Antrag von FDP und den Linken zur sofortigen Beendigung des Stellenabbaus abgelehnt.

2006 beschloss die Staatsregierung 2441 Stellen bei der sächsischen Polizei abzubauen. Dagegen gab es von Seiten der Gewerkschaft heftige Kritik. Pro Jahr gibt es 400 Altersabgänge, aber es werden lediglich 100 neue Polizisten eingestellt. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Polizeieinsätzen. Die Kriminalität mit der Öffnung der Grenzen ist gestiegen, aber auch Fußballspiele und Demonstrationen fordern die Einsätze. 

Obwohl der Antrag der FDP und der Linken abgelehnt wurde, gehen die Signale in die Richtige, so Holger Zastrow von der FDP.  Innenminister Albrecht Buttolo werden wohl nicht länger an den Abbauplänen festhalten, so der Landesvorsitzende.

Auch die CDU hat eingelenkt und will sich verstärkt für mehr Neueinstellungen einsetzen. 

Aber erst im Herbst, wenn die Haushaltsdebatten losgehen, wird feststehen, wie viel Mehrfinanzen die sächsische Polizei bekommt und mehr junge Polizisten auszubilden.

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