Stellungnahme von Pegida zur Demo-Absage in Dresden

Das Statement von Lutz Bachmann und Kathrin Oertel von Pegida e.V. zur Absage der Demo am 19.01.15 bei der Pressekonferenz in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in voller Länge unter www.dresden-fernsehen.de und Youtube.  +++

Sehen Sie hier im Video zunächst einen zusammenfassenden Beitrag mit Kommentaren von Wolfgang Donsbach, Dresdens Kommunikationsexperte (TU Dresden), und Politikwissenschaftler Werner Patzelt (TU Dresden).

Mitschnitt der Pressekonferenz von Pegida am 19.01.2015 im Video.

Erklärung des Vorsitzenden des Kuratoriums der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) Lars Rohwer MdL zur heutigen Pegida-Pressekonferenz im Schützenhof:

„Die Pressekonferenz von Pegida e.V. am 19. Januar 2015 fand in den Räumen der SLpB statt, weil Frau Oertel, Herr Bachmann und Herr Exner den Direktor der SLpB, Frank Richter, am 18. Januar 2015 um die Bereitstellung eines öffentlichen Raumes in schriftlicher Form gebeten hatten.

Die genannten Personen begründeten ihre Bitte damit, die Öffentlichkeit über die Gründe der Absage des geplanten Abendspazierganges von Pegida e. V. am 19.1. zeitnah informieren und die Anhängerschaft auffordern zu wollen, am Montagabend zu Hause zu bleiben, sich nicht provozieren zu lassen und bei möglichen Konflikten auf jede Form von Gewalt zu verzichten.

Nachdem die auch von Herrn Richter unterstütze Suche nach anderen Räumen in der Kürze der gebotenen Zeit erfolglos verlief, kam der Direktor der SLpB nach Rücksprache mit mir und Zustimmung meinerseits der vorgetragenen Bitte nach.

Die Pressekonferenz am 19.01.2015 war keine Veranstaltung der SLpB, sondern eine Veranstaltung von Pegida e. V. Ihre Durchführung in den Räumen der SLpB stellt eine absolute Ausnahme dar, die der derzeitig extrem brisanten Lage geschuldet ist und durch den großen Bedarf nach öffentlicher Mitteilung in einer außergewöhnlich angespannten politischen Situation begründet war.

Als Kuratoriumsvorsitzender der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung erkläre ich hiermit meine volle Unterstützung und meinen Respekt für die Bemühungen des Direktors der SLpB zu einem notwendigen Dialog für Dresden und Sachsen. Auch deshalb habe ich nach Rücksprache mit einigen Kuratoriumsmitgliedern so entschieden. Frank Richter ist eine integre Persönlichkeit, die mit hohem persönlichem Engagement und Sachverstand zwischen den verschiedensten Positionen vermittelt. Sein Wirken ist immer auf das konkrete Anliegen von Menschen gerichtet und niemals parteipolitisch. Allein deshalb ist er und die SLpB erhaben gegenüber derartigen Vorwürfen.“