Stellungnahme zu den Ausschreitungen beim Derby Jena gegen Dynamo

Die Dynamo-Vereinsspitze verurteilt die Vorfälle aufs schärfste. Um die Ereignisse und deren Verantwortlichkeiten rund um das Ost-Derby aufzuklären, werden unter anderem das verfügbare Video- und Fotomaterial ausgewertet.

Die Verantwortlichen der SG Dynamo Dresden haben gemeinsam mit den Vertretern des Fanprojekt Dresden e.V., dem Fanbeauftragten des Vereins, dem Dynamo-Sicherheitsbeauftragten sowie dem Vertreter der Fangemeinschaft Dynamo e.V. am heutigen Montagmorgen die Ereignisse des gestrigen Auswärtsspiels beim FC Carl Zeiss Jena analysiert und verurteilen gemeinsam die Vorfälle im Gästeblock.

Dabei wurden nach den bisherigen gesammelten Erkenntnissen im Verlauf des Spiel vier bis fünf Knallkörper gezündet. In der 2. Halbzeit wurden zudem insgesamt drei Rauchbomben sowie nach der Straftstoß-Situation in der 87. Spielminute mitgebrachte Jena-Fahnen entzündet. Diese Vorkommnisse fanden dabei ausschließlich im Dynamo-Fanblock statt. Nach jetzigem Erkenntnisstand haben sich zu keinem Zeitpunkt Personen aus dem Gästeblock Zutritt zum Innenraum verschafft, ebenso gab es keinerlei körperliche Übergriffe auf Anhänger des FC Carl Zeiss Jena.

Die SG Dynamo Dresden wird gemeinsam mit den Vertretern der Fangemeinschaft Dynamo, des Fanprojektes und des Sicherheitsdienstes sowie mit der Polizei, dem Deutschen Fußball Bund (DFB) und dem FC Carl Zeiss Jena alles Erdenkliche tun, um die Vorfälle und deren Verantwortlichkeiten rund um das Ost-Derby aufzuklären und dazu insbesondere das verfügbare Video- und Fotomaterial auswerten. Weiterhin ist der Verein für sämtliche Hinweise von Fans und Besuchern dankbar, die sich auf die Ereignisse rund um das Spiel beziehen.

Sören Klar, Sicherheitsbeauftragter SG Dynamo Dresden e.V.: Dieses Spiel war als Ost-Derby ein absolutes Sicherheitsspiel der obersten Kategorie. Unter diesen Vorzeichen waren wir dennoch mit dem Verhalten der Dynamo-Fans insgesamt zufrieden. Es gab weder bei der An- und Abreise, noch außerhalb des Stadions oder in der Stadt negative Vorkommnisse. Gerade deshalb ist es mehr als bedauerlich, das wenige Zwischenfälle innerhalb des Gästeblocks das positive Gesamtbild trüben. Daher sind diese Vorkommnisse zu verurteilen, wir werden dies gemeinsam mit allen Beteiligten aufarbeiten. Im Rahmen der Ermittlungen des DFB werden wir uns zudem aber auch mit der Gesamtsituation rund um dieses Spiel beschäftigen müssen.

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