Sternschnuppenregen steht bevor!

Es ist wieder Zeit für Wünsche. In den kommenden Tagen wird man wieder ein ganz besonderes Himmelsspektakel beobachten können: Sternschnuppen.

„Augustzeit ist Sternschnuppenzeit. Wie jedes Jahr um diese Zeit kann man besonders viele Sternschnuppen am nächtlichen Himmel sehen. Das Maximum der Perseiden wird in der Nacht zum Samstag erreicht“ so Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst WETTER.NET.

Aber auch in den Nächten davor und danach gibt es deutlich mehr Sternschnuppen als zu anderen Zeiten im Jahr. Dies liegt daran, dass es sich bei den Perseiden um einen jährlich wiederkehrenden Meteorstrom handelt, der sich über einen gewissen Zeitraum hinzieht.

Besonders oft und hell dürfte der Himmel dieses Jahr zwischen dem 10. August, also heute, und dem 14. August aufleuchten. In der Nacht von Freitag auf Samstag geht’s dann zu wie in einer Disco: Es werden pro Stunde am Himmel mehr als 100 Sternschnuppen erwartet. Da kann man dann schon eine ganze Menge Wünsche auf Reisen schicken.

Kleiner Tipp: der Wunsch nach einem heißen und sonnigen Sommer kann leider nicht mehr erfüllt werden. Der Zug ist für dieses Jahr leider abgefahren, wie Wetterexperte Jung zu berichten weiß.

Doch um sich etwas wünschen zu können, wäre es schon sinnvoll auch etwas von den Sternschnuppen sehen zu können!

Daher die wichtige Frage: Wo ist es denn nun am Höhepunkt des Spektakels am besten mit der Sicht nach oben bestellt?

Dieses Jahr gibt’s aber neben den Wetteraussichten noch einen zweites „Problem“: den Mond. Wir haben Freitag auf Samstag Vollmond, dass heißt, wenn es klar sein sollte, dann strahlt der Mond ziemlich hell vor sich hin und man erkennt die Sternschnuppen kaum.

Daher der Expertentipp: Sich ein „mondschattiges“ Plätzchen suchen, wo man nicht vom Mond „geblendet“ wird und von diesem Ort den Himmel zu beobachten. Das kann z.B. in der Nähe von Häusern oder Bäumen der Fall sein.

Wettertechnisch sieht es derzeit im Süden und der Mitte am besten aus. Dort sollte der Himmel am späten Abend auflockern und den Blick nach oben freigeben. Etwas schlechter sieht es in Nord- und Ostdeutschland aus.

Aber auch dort kann mit einzelnen Auflockerungen am frühen Samstagmorgen gerechnet werden. Man muss allerdings schon ziemlich auf Zack sein, um die Wolkenlücken zu erwischen.

Generell sieht es für den Süden nicht schlecht aus. Schon in der Nacht zum Donnerstag ist es dort vielfach nur gering bewölkt, während im Norden und Osten die Wolken von Tief Timo ihr Unwesen treiben und den Blick auf den Sternschnuppenflug vermiesen.

Das gleiche gilt für die Nacht zum Freitag. Auch hier ist der Süden klar im Vorteil, denn nur wenige Wolken sind am Himmel.

„Im Klartext: Für alle Menschen in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem südlichen Hessen und Saarland könnten Wünsche in Erfüllung gehen. Der Rest schaut eher ins Dunkel der Nacht“ so der Wetterexperte.

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