Steuereinnahmen in Sachsen 2012 auf Vorkrisen-Niveau gestiegen

Wie das sächsische Finanzministerium mitteilte, gab es 2012 im Freistaat ein kräftiges Steuerplus. Rund 874 Millionen Euro mehr flossen in die Kassen und erhöhten die Einnahmen damit auf knapp 11,4 Milliarden. ++++

„Damit werden erstmals nach 4 Jahren wieder die Steuereinnahmen, die vor der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2008 ein Niveau von 10.864 Millionen Euro hatten, erreicht und übertroffen.“, so Finanzminister Georg Unland.

Im Rahmen der Mehreinnahmen wird der Freistaat auch in diesem Jahr wieder fleißig Schulden tilgen – 75 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. „Damit wird vermieden, dass die Pro-Kopf-Verschuldung bei sinkender Bevölkerungszahl weiter ansteigt und die gleiche Last auf weniger Schultern liegt. Diese stellt im Ländervergleich pro Einwohner die zweitniedrigste Verschuldung dar. Die Gesamtverschuldung beträgt nunmehr 11,6 Milliarden Euro.“, so Unland abschließend.