Steuerverschwendung am Bahnhofsvorplatz

Der Steinerne Bahnhofsvorplatz von Chemnitz sorgt beim Bund der Steuerzahler für reges Interesse.

Nach deren Aussagen sind beim Neubau des Platzes 100.000 Euro verschwendet worden. Das 2,8 Millionen Euro Projekt ist das Ergebnis eines Architektenwettbewerbes, um die zur Verfügung stehenden Brüsseler-Subventionen ausschöpfen zu können. Beim Bau wurde dann für die Bodenplatten ein spezieller Lammprophyr verwendet. Hätten sich unsere Stadtväter für Betonimitate entschieden, wären die Ausgaben an Steuergeldern um 100.000 Euro niedriger gewesen. Der so genannte Schleudersachse selbst geht in diesem Jahr nach Dresden für das inzwischen gekippte Projekt Waldschlösschenbrücke. Für Planungen wurden dafür inzwischen 13 Millionen Euro ausgegeben, gebaut wird sie allerdings nie.