Stickstoffbelastung der Böden ist zurückgegangen

Sachsens Landwirte wirtschaften umweltgerechter.

Das geht aus dem aktuellen Agrarbericht hervor. Danach lagen die Stickstoffgehalte der Böden mit durchschnittlich 47 Kilogramm pro Hektar Ackerfläche auf dem niedrigsten Niveau seit Beginn der Untersuchungen Anfang der 90er Jahre. Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath sieht neben Witterungseffekten eine wesentliche Ursache für diese Entwicklung im Förderprogramm „Umweltgerechte Landwirtschaft“. „Untersuchungen belegen, dass sich der Stickstoffgehalt der Böden durch das Programm je nach Förderstufe um 20 bis 40 Prozent verringert hat“, so Flath. 70 Prozent der Ackerfläche werden nach dem Programm bewirtschaftet. Jährlich stehen etwa 68 Mio. Euro zur Verfügung. „Das Förderprogramm wird trotz knapper Haushaltslage auch in den kommenden Jahren fortbestehen“, sagte Flath.