Stiftung Kunst & Musik für Dresden nimmt ihre Arbeit auf

Am Montagmorgen wurde die Stiftungsurkunde der „Stiftung Kunst und Musik für Dresden“ an Helma Orosz übergeben. Damit kann die Stiftung nun ihre Arbeit aufnehmen und zeitgenössische Kunst und Musik in Dresden dauerhaft fördern. +++

Heute, am 29. April 2013, hat der Präsident der Landesdirektion Sachsen, Dietrich Gökelmann, die Stiftungsurkunde der „Stiftung Kunst & Musik für Dresden“ an Oberbürgermeisterin Helma Orosz übergeben. Mit dieser formalen Anerkennung kann die Stiftung, die am 18. Oktober 2012 als Stiftung bürgerlichen Rechts vom Stadtrat der Landeshauptstadt beschlossen wurde, nun ihre Arbeit aufnehmen. „Ich freue mich sehr, dass wir damit eine Institution geschaffen haben, die zeitgenössische Kunst und Musik in Dresden dauerhaft fördert“, sagt Oberbürgermeisterin Helma Orosz, die als Vorsitzende des Stiftungsrates fungiert.

Die Stiftung soll als unabhängiger Kulturförderer privates Engagement zukunftsweisend bündeln und ein überregionales branchenübergreifendes Netzwerk für zeitgenössische Kunst, Musik und kulturelle Bildung in Dresden etablieren. Dabei geht es sowohl um finanzielle Förderung als auch um ideelle Akzente. Helma Orosz: „Wir möchten uns mit der Stiftung lokal, national und international eng vernetzen und suchen die Partnerschaft zu anderen Stiftungen, zu Kulturinstitutionen und Meinungsträgern, um die Kunststadt Dresden in der internationalen Wahrnehmung zu stärken und um den kulturellen Diskurs in Dresden und von Dresden aus mitzugestalten.“

Das derzeitige Stiftungskapital setzt sich zusammen aus einem Sondervermögen, welches die Stadt Dresden von der Commerzbank erhalten hat und einer maßgeblichen Zustiftung der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. Dabei soll es natürlich nicht bleiben. Helma Orosz: „Mit einem hochkarätig, international besetzten Stiftungsrat haben wir bereits in der Anfangsphase ein Netzwerk geschaffen, das die Stiftungsidee überregional verankert und entscheidende Impulse in die Kulturstadt Dresden hinein liefern kann“. In dem Gremium sind vertreten:

Dr. Hans-Ulrich Seidt, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation, Auswärtiges Amt;
Catherine von Fürstenberg-Dussmann, Stiftungsratsvorsitzende der Dussmann Stiftung & Co. KGaA;
Nina Baronin von Maltzahn, Mitglied der Familie Henry H. Arnhold;
Dr. Thomas Hesse, Vorstand für Unternehmensentwicklung und Neugeschäfte der Bertelsmann SE & Co. KG aA;
Prof. Dr. Martin Roth, Director des Victoria and Albert Museum, London.

Der Stiftungsrat hat außerdem in seiner ersten Sitzung Martina de Maizière zum Vorstand bestellt. „Ich bin sehr froh, dass Frau de Maizière ehrenamtlich für die Stiftung arbeiten wird“, sagt Helma Orosz.

Neben dem Stiftungsrat wird ein Kuratorium eingerichtet. Ihm gehören Persönlichkeiten und Unternehmen aus Dresden, Deutschland und der Welt an, die bereit sind, die Stiftung langfristig zu unterstützen – finanziell wie ideell. Das Kuratorium berät den Stiftungsrat und den Vorstand. Helma Orosz: „Es begeistert mich zu sehen, wie schnell wir Zusagen zur Mitarbeit im Kuratorium erhalten haben. Ich hoffe, dass noch zahlreiche Unterstützer in den kommenden Wochen und Monaten hinzukommen.“

„Es geht der Stiftung vor allem darum, Projekte verschiedener Sparten zu fördern, die Dresden als Stadt der zeitgenössischen Künste mitgestalten“, erklärt Martina de Maizière. „Diese Projekte sollen in Dresden initiiert und überregional wahrgenommen werden. Die Förderung von hoch talentierten Nachwuchskünstlern sehen wir als eine wichtige Aufgabe an. Darüber hinaus ist es ausdrückliches Ziel unserer Stiftung, hochrangige Künstler und also aktuelle kulturelle Trends in unsere Stadt zu holen.“ Die Stiftung wird dabei kein festgelegtes öffentliches Antragsverfahren durchführen, sondern von sich aus Projekte, Künstler und Institutionen ansprechen. „Wir sehen es auch als Aufgabe, diese Projekte und das Wirken der Stiftung in einer breiten Form in die Öffentlichkeit zu kommunizieren“, so Martina de Maizière.

Quelle: Dresden – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit