Stilles Gedenken am Abend an der Dresdner Frauenkirche

„Seit Jahren steht das stille Gedenken um die Dresdner Frauenkirche unter dem Motto ‚Erinnern und versöhnen‘. Stille kann eine hohe Ausstrahlungskraft haben.“, so Christian Behr, Superintendent Kirchenbezirk Mitte. +++

„Seit Jahren steht das stille Gedenken um die Dresdner Frauenkirche unter dem Motto „Erinnern und versöhnen. Stille kann eine hohe Ausstrahlungskraft haben. Das haben wir besonders seit der friedlichen Revolution mit tausenden Kerzen und vielen Gebeten erlebt. So soll auch dieses aktive stille Gedenken nicht nur ein Gedenken an die Geschehnisse in der Vergangenheit sein, sondern zu Frieden und Versöhnung heute und in Zukunft mahnen, wofür die Frauenkirche als Gotteshaus seit dem Wiederaufbau vor acht Jahren im Besonderen steht“, so Christian Behr, Superintendent Kirchenbezirk Mitte. 

Bis 22 Uhr lädt die Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e. V. wieder zum stillen Gedenken und Erinnern, zum stillen Gebet, zu Gesprächen und Begegnungen vor die Frauenkirche ein, deren Wiederaufbau der Kraft versöhnten Zusammenwirkens Ausdruck verleiht und zu Frieden mahnt. Wie in den vergangenen Jahren wird auf die Fassade der Frauenkirche wieder eine brennende Kerze projiziert. Gegen eine Spende werden Kerzen bereitgehalten, die als Zeichen des wahrhaftigen Erinnerns an die Opfer des Zweiten Weltkrieges und der Gewaltherrschaft und als Mahnung gegen jeden Missbrauch des Gedenktages entzündet werden können.

Von 18.30 Uhr bis 22 Uhr organisiert die Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche die Installation „Lichter der Versöhnung“ auf dem Dresdner Neumarkt. Eine fast 20 Meter große Kerze, gebildet aus tausenden Lichtern, als Symbol für das friedliche, demokratische und weltoffene Dresden und ein sichtbares Zeichen der Toleranz, Verständigung und Versöhnung.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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