Stilles Gedenken zum 13. Februar

Am 13. Februar jährt sich die Bombardierung Dresdens zum 64. Mal. In mehreren Veranstaltungen wollen die Dresdner den Opfern gedenken – und gegen die am nächsten Tag geplanten Neonazi-Aufmärsche ein Zeichen setzen.

„Wahrhaftig erinnern – versöhnt leben“ – so das Motto einer Gedenkveranstaltung am 13. Februar um 19 Uhr vor der Frauenkirche – nur eine von vielen anlässlich der Bombennacht vom 13. zum 14. Februar.

Oberbürgermeisterin Helma Orosz möchte wie im Vorjahr mit ihrer Initiative den Bürgern die Möglichkeit zu einem stillen, gemeinsamen Gedenken geben.

Ex-Bundesminister Hans-Jochen Vogel wird die Gedenkrede halten, danach singt der Kammerchor der Frauenkirche. Eine Lichtinstallation zeigt an der Kirchenfassade das Bild einer Kerze, und das Turmkreuz wird angestrahlt. Ab 22 Uhr öffnet die Frauenkirche ihre Türen zu einer Nacht der Stille.

Am 14. Februar ab 13 Uhr ruft das von Gewerkschaften, Kirchen und vorwiegend linken Politikern getragene Bündnis „Geh Denken“ zu einer Kundgebung mit Demonstration auf. Ziel ist es – dem in großem Maßstab geplanten Aufmarsch von Neonazis etwas entgegenzusetzen.

Ein Ziel, das auch für Helma Orosz oberste Priorität hat. Mit Ihrer Initiative wolle sie dem „Geh Denken“ keine Konkurrenz machen, sondern ein zusätzliche Angebot schaffen, denn auch jedes stille Gedenken sei ein Protest gegen Rechtradikalismus.

Mit vereinter Kraft gegen rechts – eine weiße Rose am Revert wird das an diesen beiden Tagen symbolisieren.

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.

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