Stop Watching Us!

Am Samstag, den 27. Juli, fand in Leipzig die Kundgebung „Stop Watching Us!“ statt. Wie in über dreißig anderen deutschen Städten demonstrierten über 500 Menschen gegen die Speicherung von Kommunikationsdaten und die Durchsuchung von PCs.+++

Die Protestkundgebung wurde von einem überparteilichen Bündnis, das sich zu diesem Zweck gefunden hatte, initiiert. Sie verdeutlicht die zunehmende Besorgnis der Bürger bezüglich der massenhaften Internet-Überwachung.

Gestartet ist die Demonstration am Augustusplatz und zog bis vor das Generalkonsulat der USA. Vor der amerikanischen Vertretung in Deutschland äußerten sich mehrere Gegner der Spionage zum Sachverhalt. FDP-Bundestagskandidat Marcus Viefeld vertritt beispielsweise den Standpunkt: „Im heutigen Informationszeitalter müssen das Handy und der Computer vor staatlichem Zugriff geschützt sein. Wir sind gegen die allgemeine und wahllose Speicherung von Kommunikationsdaten und die Durchsuchung von PCs.“

Die Kundgebung lässt erkennen, dass die „Überwachung ohne Schranken“ von vielen Bürgern als Bedrohung des 21. Jahrhunderts wahrgenommen wird.