Strafbefehl gegen Verkehrsminister Jurk

Nach Jurks sogenannter „Kellen-Fahrt“ hat die Staatsanwaltschaft gestern einen Strafbefehl gegen den Minister beantragt.

Und der hat es in sich: 9.000 Euro soll Jurk für sein Vergehen bezahlen.

Der Verkehrsminister hatte im Mai letzten Jahres während einer Dienstfahrt von Berlin nach Dresden einen Motorradfahrer mit einer Polizei-Kelle angehalten.

Der Biker hatte den Dienstwagen des Ministers mehrfach ausgebremst und das hat den Minister verärgert. Im Wagen befand sich eine Polizei-Kelle und die wurde prompt benutzt und der Fahrer des Zweirads gestoppt.

Problem war nur, dass Jurk keine Befugnis dazu hat. Nun bittet man ihn wegen „Amtsanmaßung“ zur Kasse.

Der Minister soll 30 Tagessätze a 300 Euro zahlen. Den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft muss jetzt noch ein Richter absegnen. Dann kann Jurk auch noch Einspruch einlegen.

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