Strafsache „Rehbock Egon“ erneut vor Gericht

Weil sie einen kleinen Rehbocks aufgenommen hat, muss sich die Leiterin des Tierheims in Stollberg ein zweites Mal vor Gericht verantworten.

Gegen sie beginnt in 14 Tagen vor dem Landgericht Chemnitz ein Berufungsverfahren. Der Frau wird vorgeworfen, den Rehbock Egon in das Tierheim aufgenommen zu haben, obwohl es keine Genehmigung zur Wildtierhaltung gab. Das Landgericht Stollberg hatte sie im ersten Prozess vom Vorwurf der Jagdwilderei freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz ging daraufhin in Berufung. Bei einer Verurteilung droht ihr eine Geldstrafe oder bis zu drei Jahre Gefängnis.