Straße frei auf der Dresdner Waldschlößchenbrücke

Ab Montag, 26. August 2013 gehört die Brücke den Autos, Bussen, Radfahrern und Fußgängern. Beim Brückenfest am Wochenende haben über 190.000 Menschen die Brücke und die Tunnel erkundet. +++

„Ich freue mich sehr, dass wir uns entgegen einiger Bedenken für ein Bürgerfest entschieden haben“, sagt Oberbürgermeisterin Helma Orosz. „Die Dresdnerinnen und Dresdner und viele Gäste haben die Waldschlöchenbrücke in Besitz genommen und den neuen Weg über die Elbe für sich erschlossen. Es war für uns alle beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen an beiden Tagen auf der Brücke unterwegs waren. Und die Atmosphäre war immer entspannt und fröhlich. Ich bedanke mich bei allen Partnern, die dieses Fest ermöglicht haben.“

Etwa 2 500 Skaterinnen und Skater nahmen am Abend des 24. August am Nachtskaten über die Waldschlößchenbrücke teil. Rund 1000 Läufer weihten die Brücke mit dem Brückenlauf ein.
Zahlen: Reichlich 10 000 Liter Getränke sind ausgeschenkt worden.

Die DREWAG Trinkwasserbar verteilet 8 200 Becher. Die DVB AG verteilte 8 000 Papphocker. Während der Veranstaltungszeit flossen etwa 18,5 Millionen Kubikmeter Elbwasser unter der Waldschlößchenbrücke durch.

Im Einsatz waren: 130 Organisatoren und Hostessen, 110 Servicepersonal, 30 Sanitäter sowie ein Notarzt.

Morgen, 26. August 2013 werden in den frühen Morgenstunden die ersten Fahrzeuge über die Dresdner Waldschlößchenbrücke rollen. Gegen 4.37 Uhr hält der Bus der Linie 64 nach Kaditz erstmals an der Haltestelle „Käthe-Kollwitz-Ufer“. Der Alltag der Dresdner Waldschlößchenbrücke beginnt.
Wie oft die Dresdnerinnen und Dresdner den neuen Weg über die Elbe nutzen, wird mit dem ersten Fahrzeug registriert. In der Fahrbahn und dem Radweg auf Altstädter Seite sind dafür extra Induktions- und Druckschleifen eingelassen. Die nächsten Monate wird sich die Brückennutzung „einschwingen“, wie die Fachleute sagen. Erste Zahlen könnten im Frühjahr 2014 vorliegen. Durch die Inbetriebnahme der Waldschlößchenbrücke sollen andere Dresdner Brücken entlastet werden. So wird prognostiziert, dass dann über die Albertbrücke täglich etwa 12 000 Kfz weniger fahren werden. Auf der Carolabrücke soll sich der Verkehr um 7 500 Fahrzeuge reduzieren. Weniger entlastet werden die Marienbrücke und die Augustusbrücke mit etwa 1 000 Kfz täglich. Über das ehrwürdige Blaue Wunder könnten etwa 3 500 Autos weniger rollen.

Ab dem 26. August sind auf der Brücke zwei Blitzer betriebsbereit. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit wird jeweils angezeigt.

Quelle: Stadt Dresden