Straßenaktion zum Weltwassertag

Die Hilfsorganisation arche noVa hat anlässlich des heutigen Weltwassertages ein Zeichen für die Menschen gesetzt, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

Unter dem Motto „Wasser ist Freiheit“ hat die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa am Dienstag auf dem Leipziger Augustusplatz mit einer Straßenaktion auf die globale Trinkwasserproblematik aufmerksam gemacht. Anna-Luise Sonnenberg erklärt die Hintergründe.

Interview Anna-Luise Sonnenberg, Pressesprecherin arche noVa:
„Heute ist Weltwassertag und wir haben 663 Ballons versammelt – hier in einem großen Ballonnetz – und jeder Ballon steht für 1 Million Menschen, die weltweit keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. Und wenn es keinen Zugang zu gutem Wasser gibt und das Wasser verunreinigt ist, bringt das viele Probleme mit sich. […] Es sterben weltweit fast 4.000 Kinder täglich, weil sie kein sauberes Wasser haben.“

Die Hilfsorganisation beteiligt sich derzeit an Wasserprojekten in acht verschiedenen Ländern. Neben der schnellen Katastrophenhilfe, der Hilfe beim Wiederaufbau unterstützt arche noVa auch bei langfristiger Entwicklungsarbeit in Afrika und Asien.

Interview Anna-Luise Sonnenberg, Pressesprecherin arche noVa:
„Wir bauen in Kenia Sanddämme. Die sind dazu da, dass wir das Wasser über mehrere Regenzeiten speichern und dann geben sie das Wasser wieder ganz langsam an die Umgebung ab. D.h. es kann wieder besser Landwirtschaft betrieben werden und der Sand dient auch daz das Wasser zu filtern. Das ist jetzt ein Projekt, dass wir in Kenia machen und das sehr sehr gut läuft.“

Der internationale Weltwassertag findet seit 1993 jährlich am 22. März statt. Er ging aus der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung im Jahre 1992 hervor und wurde dort per Resolution ausgerufen.