Straßenbahnbetrieb während der Weltkriege

Am Mittwoch hat im Straßenbahnmuseum Chemnitz die diesjährige Sonderausstellung eröffnet.

Unter dem Titel „Von Hulda Wranitz bis Adolf Kabey – unser Straßenbahnbetrieb in den Jahren der Weltkriege“ sollen die Auswirkungen der Kriege auf den Verkehrsbetrieb dargestellt werden.

Die Ausstellung ist dabei in zwei Teile aufgeteilt.

Interview: Claudia Mann – Museumsleiterin

Die im Ausstellungstitel erwähnte Hulda Wranitz war die erste Straßenbahnfahrerin im ersten Weltkrieg, die dazu beigetragen hat den Fahrbetrieb aufrecht zu erhalten.

Neben vielen wissenswerten Informationen gibt es unter anderem einen Sommerbeiwagen aus dem Jahr 1899 zu sehen.

Dieser wurde 2008 im Freibad Niederwiesa wiederentdeckt und geborgen.

Für alle Interessierten ist die Ausstellung noch bis Ende September jeweils Donnerstags und Samstags geöffnet.