Strecken für Nordic Walking und Jogging im Großraum Dresden werden ausgebaut

Dresden hat den Zuschlag für das europaweite Projekt Walking People erhalten. Ziel des Projekts ist es, Routen zum Beispiel für Nordic Walking oder Joggen zugänglich zu machen. +++

Dafür sollen ausgewählte vorhandene Wege attraktiver gestaltet werden. Zugleich sollen Bürgerinnen und Bürger erreicht werden, die bislang wenig sportlich aktiv sind. Inhalt des Projektes ist der Ausbau von mindestens drei Strecken.

Dabei sollen Trainer und Sportvereine einbezogen werden. Außerdem ist eine App mit Streckeninformationen, Lauf-Geschwindigkeit, Anzeige der Herzfrequenz und weiteren Funktionen geplant, die in der zweiten Jahreshälfte 2013 entwickelt werden und möglichst zum Jahresende zur Verfügung stehen soll. Sven Mania, Leiter Sportstätten- und Bäderbetrieb: „Ich bin sehr stolz darauf, dass Dresden mit der Beteiligung an der Projektausschreibung überzeugen konnte und einen der wenigen Plätze zugesprochen bekam.“ Der Auftakt zum Projekt findet vom 29. bis 31. Januar 2013 in Dresden statt. Für das Vorhaben konnte der Sportstätten- und Bäderbetrieb bereits zahlreiche Partner gewinnen, darunter innerhalb der Stadtverwaltung Gesundheitsamt, Stadtplanungsamt und Umweltamt, das TUMAINI Institut, die TU Dresden, die TMS Messen-Kongresse-Ausstellungen GmbH, den Kreissportbund Dresden sowie verschiedene Sportvereine, das City Management und EPIDAURUS (privatärztliche Praxis).

Die Europäische Union (EU) hatte das Projekt im Rahmen des europäischen Jahres „gesundes Altern“ ausgeschrieben. Dresden erhielt kurz vor Jahresende 2012 die Zusage. Finanziert wird das Projekt durch die EU (Projektförderung), den Sportstätten- und Bäderbetrieb sowie durch ein Sponsoring der BIX GmbH. Insgesamt stehen 25 000 Euro zur Verfügung. Die Stadt Florenz, Partnerstadt der Landeshauptstadt Dresden, ist Hauptakteur des Projekts. Die Städte Reims (Frankreich), Madrid (Spanien) und Nova Gorica (Slowenien) sind weitere Partner. Die Universität aus Pisa (Italien) übernimmt die wissenschaftliche Begleitung. Der Projektzeitraum erstreckt sich von Januar 2013 bis Juli 2014.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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