Street View für Dresden: Für Datenschutz muss selbst gesorgt werden

Bald kann man auch virtuell durch Dresden gehen: Bis zum Jahresende will Google seinen digitalen Dienst „Street View“ auch für die Landeshauptstadt freischalten. Was die Dresdner davon halten, erfahren Sie hier unter www.dresden-fernsehen.de. +++

Kritisch betrachtet wird die neue Detailansicht nämlich im Hinblick auf den Datenschutz.
Nicht jeder möchte, dass der Blick aufs eigene Haus veröffentlicht wird.

Mieter und Hauseigentümer, die mit der Veröffentlichung ihres Hauses in Google Street View nicht einverstanden sind, können in den nächsten vier Wochen bei Google einen Antrag auf Unkenntlichmachung ihres Hauses stellen.
Dies kann per Post an:

Google Germany GmbH
betr.: Street View
ABC-Straße 19
20354 Hamburg

oder per E-Mail an streetview-deutschland@google.com geschehen.

Außerdem soll ab kommender Woche unter www.google.de/streetview eine Funktion bereitstehen, die es ermöglicht, den Standort seines Hauses per Satellitenkarte zu markieren und Google aufzufordern, es unkenntlich zu machen. Auch dieser Weg soll vier Wochen bestehen bleiben.

Wichtig ist, dass sich Mieter und Hauseigentümer selbstständig an das Unternehmen wenden. Die Stadt Dresden ist nicht befugt, gegenüber Google die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen für die Dresdnerinnen und Dresdner sicherzustellen.

Anträge, die bereits in der Vergangenheit bei Google eingegangen sind, werden nach Informationen des Unternehmens umgesetzt, ohne dass der Antragssteller sich jetzt erneut melden muss. Umfangreiche Informationen zum Thema und auch Musterwidersprüche sind auf den Internetseiten des Bundesverbraucherschutzministeriums www.bmelv.de zu finden.

Was die Dresdner davon halten, sehen Sie hier im Video!

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