Streik bei der Rhenus AL Chemnitz GmbH

Rund 200 Beschäftigte des Automobildienstleisters Rhenus AL Chemnitz GmbH beteiligten sich am Montag am vierstündigen Warnstreik.

Mit dieser Aktion wollten die Beschäftigten vor der dritten Verhandlung noch einmal den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen.

Die Geschäftsführung der Rhenus AL Chemnitz GmbH hatte ihr Angebot in der zweiten Verhandlung am 20. Februar 2013 nachgebessert.

Laut Geschäftsführung sollte es 2 Prozent mehr Entgelt ab 1.2.2013 geben. Ab 1.7.2013 weitere 2,3 Prozent und ab 1.1.2014 nochmals 2,2 Prozent mehr Einkommen. Die Laufzeit soll 24 Monate betragen.

Die Arbeitgeberseite hat sich im Vergleich zu ihrem ersten Angebot zwar bewegt. Für die Beschäftigten war es auch ein Schritt in die richtige Richtung. Dieser Schritt ist allerdings viel zu kurz.

Für die Beschäftigten gilt 6,5 Prozent plus einen Angleichungsschritt an vergleichbare Industriedienstleister. Oder einfach formuliert 10,50 € im Eck. Bisher verdienen die Kolleginnen bzw Kollegen in der Entgeltgruppe 5 im Grundentgelt 9,56 € in der Stunde.

„Die Beschäftigten stehen wie eine Eins! Warnstreik ist eine Warnung – Warnstreik ist unser gutes Recht. Wenn es sein muss, legen wir auch nach. Sollte es bis Ostern keine Lösung geben, spitzen wir die Auseinandersetzung zu“, so Mario John, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Chemnitz.

Pressemitteilung IG Metall Chemnitz

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