Streik: EDEKA-Beschäftigte lassen sich nicht einschüchtern

Arbeitgeber stellen Antrag auf einstweilige Verfügung. +++

Im Tarifkonflikt bei den EDEKA Auslieferungslagern in Borna und Hof/Staucha verschärft sich die Situation, nachdem der Arbeitgeber beim Arbeitsgericht Leipzig eine einstweilige Verfügung beantragt hat, die „die Unverhältnismäßigkeit des Streikes“ feststellen soll.

„Der Einsatz von Leiharbeitnehmern, das Aussprechen von Kündigungsandrohungen und die Versetzung von Beschäftigten aus anderen Lagern hat offensichtlich keine Wirkung gezeigt“, ist sich der Landesbezirksleiter von ver.di Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Thomas Voß, sicher.

Die Tatsache, das der Arbeitgeber den Weg zum Gericht nur in Sachsen geht, zeigt die Wirkung des Arbeitskampfes, der, so Voß, „weiter entschlossen und mit ungebrochener Moral fortgesetzt wird. Die Streikenden stehen fest hinter ihren Forderungen“.

Nunmehr liegt es im Ermessen des Gerichtes, über die weitere Entwicklung im Tarifkonflikt zu entscheiden!

Quelle: Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

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