Streik in der sächsischen Energiewirtschaft

Für etwa 2 Stunden haben heute Angestellte zahlreicher Energieunternehmen in Sachsen die Arbeit niedergelegt.

Neben den Stadtwerken in Dresden beteiligten sich auch die Angestellten des Energieversorgers enviaM an den Arbeitsniederlegungen. In der Zentrale in Chemnitz gingen am Morgen etwa 150 Mitarbeiter auf die Straße.

Aufgerufen zu den Warnstreiks hatten die Gewerkschaften ver.di und IG Bergbau, Chemie, Energie. Sie wollen damit im aktuellen Tarifkonflikt den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Am Montag ging auch die dritte Verhandlungsrunde für die 25.000 Beschäftigten ergebnislos zu Ende.

Die Gewerkschaft fordert 6 Prozent mehr Lohn und Gehalt, die Arbeitgeber bieten 1,9 Prozent bei einer längeren Wochenarbeitszeit an.

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