Streit um Albertbrücke: DVB-Vorstand will Straßenbahn fahren lassen

In dem Gerangele um die Verkehrsführung bei der Sanierung der Albertbrücke ab September 2013 hat sich jetzt DVB-Chef Reiner Zieschank geäußert. Anders als Holger Zastrow (FDP) fordert er, während der Bauarbeiten eine Straßenbahntrasse befahrbar zu lassen.

Die Diskussionen um die Sanierung und Verbreiterung der Dresdner Albertbrücke ab September 2013 gehen weiter.

Die Brücke ist zu eng, um durchgehend den Verkehr für Autos und die Straßenbahn aufrecht zu erhalten und zeitgleich schnelle Bauarbeiten zu ermöglichen.

Nachdem sich der Fraktionschef der FDP im Stadtrat Holger Zastrow dafür ausgesprochen hatte, die Elbbrücke für den Straßenbahnverkehr zu sperren und sie stattdessen nur für Autos zu öffnen, hat sich am Mittwoch der Chef der Dresdner Verkehrsbetriebe, Reiner Zieschank, zu Wort gemeldet.

Er spricht sich für eine Bauvariante aus, bei der die Straßenbahn auf einem Gleis in beide Richtungen fahren und die Brücke für Autos vorübergehend gesperrt würde.

Interview im Video mit Reiner Zieschank, Vorstand Dresdner Verkehrsbetriebe AG

Vor allem sorgen Zieschank die finanziellen Ausfälle, die eine Sperrung für die Straßenbahn bedeuten würde. Schließlich würden täglich knapp 19.000 Personen mit den Öffentlichen über die Albertbrücke fahren.

Interview im Video mit Reiner Zieschank, Vorstand Dresdner Verkehrsbetriebe AG

Eine endgültige Entscheidung wird der Stadtrat am 18. Oktober fällen. ++
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