Streit um Ausbau der Georg-Schumann-Straße geht in die Verlängerung

Lange wurde im Stadtrat diskutiert, nun steht die Planung fest. Die Georg-Schumann-Straße wird ab Februar zwischen Huygensstraße und S-Bahn-Brücke ausgebaut. Doch einige Stadträte schieben Frust! +++

Lange wurde im Stadtrat diskutiert, nun steht die Planung fest. Die Georg-Schumann-Straße wird ab Februar zwischen Huygensstraße und S-Bahn-Brücke ausgebaut. Doch einige Stadträte schieben Frust! Eine Fraktionsübergreifende Initiative aus Mitlgiedern von SPD, CDU und Linke hatte sich für eine separte Autospur auf dem 300 Meter langen Abschnitt eingesetzt. Doch diese wird es nun nicht geben – mit Folgen, befürchtet auch Gerd Heinrich.
Laut Plan werden 3,8 Millioenn Euro in den Straßenabschnitt gesteckt, dafür sollen Gleise und Fahrbahn saniert, Versorgungsleitungen erneuert sowie Fuß- und Radwege neu gestaltet werden. Die Otto-Normal-Autofahrer haben davon allerdings nichts, sondern werden im Stau stehen, so Gerd Heinrich. Und die Georg-Schumann-Straße ist seiner Meinung nach kein Einzelfall. Im Fall der Georg-Schumann-Straße ist das letzte Wort möglicherweise noch nicht gesprochen, in einem halben Jahr könnten die Kritiker einen neuen Antrag einreichen. Hätte der dann allerdings Erfolg, müsste die gesamte Planung wieder über den Haufen geworfen werden. Und das kostet natürlich wieder Zeit und Geld.