Streit um Kulturpalast-Umbau geht weiter

  Kulturpalastumbau mit einem Saal für die Philharmonie – oder Sanierung und Neubau eines Konzerthauses?

  Diese beiden Varianten hat der Professor Bauch in einer Studie verglichen, die er für die Interessengemeinschaft „Neues Konzerthaus Dresden“ erstellt hat.

Die Stadt hat den Umbau mit einem Budget von 65 Millionen Euro beschlossen. Das Ergebnis des Vergleichs besagt: Bei Sanierung und einem Neubau wären die Kosten für die Stadt geringer.

Bei der Fragestunde im letzten Stadtrat zitierte Kulturbürgermeister Ralf Lunau aus der Studie. Dabei ging es auch um die Risikokosten der beiden Varianten.

Auschnitt: Ralf Lunau, Kulturbürgermeister 

Für die Mitglieder der Interessengemeinschaft „Neues Konzerthaus Dresden“ ist dies schlichtweg eine Verunglimpfung des Gutachtens und eine Falschinformation. Denn die Zahlen für die Risikokosten sind in dem Gutachten nachvollziehbar kalkuliert.

Interview Prof. Heinz Diettrich, Sprecher der Interessengemeinschaft Neues Konzerthaus Dresden

Nun hofft die Interessengemeinschaft, deren Mitglieder unter anderem Theo Adam und Herrmann Kokenge sind, endlich auf ein intensives Gespräch mit der Rathausspitze zum Thema Kulturpalastumbau. Ob dies jedoch auch zu einer Änderung des Stadtratsbeschlusses führen könnte, ist sehr fraglich.

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