Streit um Kulturpalast und Konzerthaus: Runder Tisch gefordert

Zum neu entbrannten Konflikt um die Zukunft des Kulturpalastes und die Forderung nach dem Bau eines neuen Konzerthauses fordert die Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen runden Tisch mit allen beteiligten Protagonisten.

 „Die Irritationen“, so Fraktionssprecherin Christiane Filius-Jehne, „haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Ein fairer und offener Dialog ist die einzige Chance, zu einer konstruktiven Auseinandersetzung zurückzukehren.“ Die GRÜNEN wollen, dass die Oberbürgermeisterin zu einem Gipfeltreffen einlädt, an dem neben den Befürwortern des Kulturpalastumbaus und des Konzeptes Konzertsaal-Bibliothek-Herkuleskeule auch namhafte Anhänger eines neuen Konzerthauses, aussagefähige Vertreter der Landesregierung und der Landeshauptstadt sowie Vertreter einer Sanierung des Kultis im Bestand und der U-Musik-Veranstalter beteiligt sein sollten.

Die GRÜNEN sind enttäuscht darüber, dass sich bisher weder Stadtverwaltung noch CDU-Fraktion bemüht haben, den Konflikt um den Kulturpalast zu entschärfen. „Mangelnder Dialog kann das beste Projekt zerstören,“ so Filius-Jehne. „Wir brauchen eine Kultur der Ehrlichkeit. So unterschiedlich die Interessen sein mögen, alle Positionen müssen abgewogen und auf ihre Realisierbarkeit hin überprüft werden. In diesem Widerstreit der Meinungen geht es letztlich um die Kunst des Machbaren,“ so die Fraktionssprecherin der GRÜNEN.

Quelle: Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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