Streit um zu große Schnitzel vor Gericht

Plauen (dapd-lsc). Der sogenannte Schnitzelkrieg von Plauen geht in eine neue Runde.

Ab Mittwoch (29. Juli) müssen sich die beiden Betreiber der „Futter- und Schnitzelstube“ aus dem vogtländischen Hammerbrücke vor dem Amtsgericht Chemnitz wegen Steuerhinterziehung verantworten. Wie ein Gerichtssprecher sagte, wird ein Strafbefehl verhandelt, gegen den die beiden Wirtsleute Widerspruch eingelegt haben. Sie sollten an das Finanzamt Plauen rund 35.000 Euro Steuern nachzahlen.

Der Streit zwischen Wirtsleuten und Finanzamt schwelt seit 2010. Das Finanzamt wirft den Gastronomen vor, jahrelang Essensportionen schwarz verkauft zu haben. Die Wirtsleute behaupten indes, übergroße Schnitzel zu servieren.

dapd