Streit um zu große Schnitzel vor Gericht

Chemnitz (dapd-lsc). Vor dem Amtsgericht in Chemnitz wird seit Mittwoch der sogenannte Schnitzelkrieg von Plauen verhandelt.

Begleitet von großem Medieninteresse wurden zunächst der Betriebsprüfer des Finanzamtes, der die Angelegenheit ins Rollen brachte, sowie der Steuerberater des Gastwirts als Zeugen vernommen. Die beiden Betreiber der „Futter- und Schnitzelstube“ aus dem vogtländischen Hammerbrücke müssen sich wegen Steuerhinterziehung verantworten. Es wird ein Strafbefehl verhandelt, gegen den die beiden Wirtsleute Widerspruch eingelegt haben. Sie sollen nunmehr an das Finanzamt Plauen rund 26.000 Euro Steuern nachzahlen.

Der Streit schwelt seit 2010. Das Finanzamt wirft den Gastronomen vor, jahrelang Essensportionen schwarz verkauft zu haben. Die Wirtsleute behaupten indes, übergroße Schnitzel zu servieren.

dapd