Stress mit der ARGE Dresden

Junge Mutter mit Baby in Dresden wartet seit Monaten auf Zahlungen der ARGE!

Für ihre Alina Sophie würde Mandy Wachsmuth alles machen. Ihr kleiner Wonneproppen ist inzwischen vier Monate alt. Doch die Schwangerschaft war alles andere als rosig.

Mandy Wachsmuth muss sich ihr Gehalt mit Hartz IV aufstocken lassen. Geld, das auch während der Schwangerschaft weiter gezahlt wird. Doch genau ab dem Zeitpunkt fingen die Probleme mit der ARGE an.

Sie bat DRESDEN FERNSEHEN um Hilfe. 

Interviw mit Mandy Wachsmuth, ALG II-Empfängerin

Doch nichts geschah. Bei der ARGE nachgefragt, sieht man den Fall Wachsmuth so: 

Interview mit Pierre Ullmann, Bereichsleiter Integration 

Mandy Wachsmuth berichtet uns weiter, dass ihr Weiterbewilligungsantrag innerhalb der ARGE verschwunden sei, denn sie musste diesen zweimal einreichen.

Interview mit Pierre Ullmann, Bereichsleiter Integration

Unterdessen muss Mandy Wachsmuth die geforderten Unterlagen nebenbei zusammensuchen. Denn die Mutterpflichten verlangen ihr allerhand ab. Zumal ihre Tochter in ihrem kurzen Leben schon viel durchleiden musste.

Die Kleine liegt breitbeinig in der Bandage, passt in keinen normalen Kinderwagen. Passende Kleidung gibt es nicht. Einen Babysitter kann sie sich auch nicht leisten, Familie und Freunde sind berufstätig. So rätselt sie weiter über das System ARGE. 

Interview mit Mandy Wachsmuth, ALG II-Empfängerin 

Interview mit 
Pierre Ullmann, Bereichsleiter Integration 

Auch wenn die Mühlen der Bürokratie langsam mahlen, hofft Mandy Wachsmuth nun, dass die ARGE ihren Fall schnellstens bearbeitet. Und sie ist zuversichtlich,dass auch andere Betroffene den Mut haben, ihren Fall öffentlich zu machen.

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