Streuen und Schieben – Leipziger Stadtreinigung für Wintereinbruch gut gerüstet

Der Winter rückt immer näher. Und dadurch auch die damit einhergehenden Verpflichtungen. Der Schnee muss geschippt und die Straßen von Glatteis befreit werden. Doch wer ist dafür verantwortlich? LF Online hat die Antworten. +++

Wie der Winter in diesem Jahr wird weiß im Moment noch keiner so richtig. Dennoch ist gute Vorbereitung unabdingbar, um ein eventuelles Schneechaos so gering wie möglich zu halten. Die Hausbewohner benötigen Schneeschippe und Besen. Die Stadtreinigung genügend Fahrzeuge und Personal, um dem Schnee den Kampf anzusagen.

Doch neben der Stadt Leipzig sind vor allem Grundstücksbesitzer verpflichtet bei entsprechenden Witterungsbedingungen zur Schneeschippe zu greifen. Die genauen gesetzlichen Bestimmungen zum Winterdienst sind dabei im Sächsischen Straßengesetz und in der Winterdienstsatzung der Stadt Leipzig geregelt.

Darunter auch der Einsatz von Streustoffen – Damit sind vor allem Split, Sand oder Granulat gemeint. Streusalz darf nur unter besonderen Ausnahmebedingungen im öffentlichen Verkehrsraum eingesetzt werden. Für den maschinellen Winterdienst auf Leipzigs Straßen ist das Natriumchlorid hingegen zwingend erforderlich. Das „Streusalz“ kommt da genauso zum Einsatz wie die flüssige Natronlauge.

Auch wenn die Leipziger Stadtreinigung gut gerüstet und stets bemüht ist ihren Pflichten nachzugehen, sind bürgerschaftliches Engagement und tatkräftige Unterstützung seitens der Bevölkerung unerlässlich.
Wer sich unsicher ist, worauf er beim Winterdienst zu achten hat beziehungsweise wozu er verpflichtet ist, kann sich über das Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0341 – 123 0 informieren. Die Winterdienstsatzung finden Sie im Internet unter www.leipzig.de/winterdienst.