Striezelmarkt auch zum 580. Jubiläum Besuchermagnet

Am Mittwoch, 24. Dezember 2014, 14 Uhr, hat der Dresdner Striezelmarkt seine Pforten geschlossen. +++

Die Bilanz der 580. Auflage fällt durchweg positiv aus. „Die Anziehungskraft des ältesten deutschen Weihnachtsmarktes ist ungebrochen. Wir können zu Recht stolz auf unseren Dresdner Striezelmarkt sein“, freut sich Ferdinand Ruchay, amtierender Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden.

Erwartungsgemäß haben die traditionellen Programm-Höhepunkte an den Wochenenden für einen großen Besucheransturm gesorgt. Spitzenreiter waren dabei das „Dresdner Stollenfest“ und das „Dresdner Pyramidenfest“. Allein rund 70 000 Besucher haben die Angebote der Dresden Information im Infopavillon auf dem Striezelmarkt genutzt.

Auch der Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e. V. bewertet den 580. Dresdner Striezelmarkt positiv: „Die Umsätze liegen im Niveau des Vorjahres. Wir freuen uns, dass sich das Besucheraufkommen in der Schauwerkstatt weiter erhöht hat“, so Dieter Uhlmann, Geschäftsführer der Verbandes.

Dem Abverkauf von Glühwein, Feuerzangenbowle & Co. scheint das wenig winterliche Wetter keinen Abbruch getan zu haben. Laut Mathias Thiele, von der zuständigen Firma D.M.T. Dienstleistungen, wurden insgesamt rund 650 000 Tassen ausgeliefert. Das sind etwa so viele wie im Vorjahr.
   
Der Arbeiter-Samariter-Bund ASB Dresden, der den Striezelmarkt medizinisch abgesichert hat, musste 98 Mal Hilfe leisten. „Kleinere Verletzungen haben wir kompetent vor Ort versorgt. In 20 Fällen haben wir die Patienten zur Weiterbehandlung an eine Klinik übergeben“, so Yvonne Knauthe, Koordinatorin Medizinische Veranstaltungsabsicherung beim ASB Dresden.
Die Dresdner Polizei zieht ebenfalls ein positives Fazit: Insgesamt sind 26 Strafanzeigen von der Striezelmarktwache aufgenommen worden. Davon haben sich 14 Delikte auf dem Striezelmarkt ereignet. Dabei handelte es sich um Diebstähle, insbesondere von Geldbörsen, Handtaschen und Handys. Von den 14 vermissten Weihnachtsmarktbesuchern, darunter elf Kinder, konnten alle nach kurzer Zeit wohlbehalten in Obhut übergeben werden. Außerdem wurden 31 Fundsachen entgegengenommen. „Die Polizei war in erster Linie Ansprechpartner für Touristen und insbesondere die vielen Gäste des Striezelmarktes. Vor dem Hintergrund hat sich auch der Einsatz unserer tschechischen Kollegen an den Wochenenden bewährt. Erfreulich ist auch die Entwicklung der Taschendiebstähle. Waren es vor einigen Jahren noch um die Hundert, ist die Zahl inzwischen auf ein Viertel geschrumpft. Damit ist der Striezelmarkt ein sicheres Pflaster. Offensichtlich haben sich viele Besuche auch die Präventionsratschläge der Polizei zu Herzen genommen“, sagt Polizeikommissar Markus Schneider, Leiter der Striezelmarktwache.  

Quelle: Landeshaupstadt Dresden

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