Striezelmarkt: Standvergabe in der Diskussion

Weihnachten rückt immer näher und damit auch der Striezelmarkt. Gar nicht weihnachtlich ist dagegen der Streit um die Teilnahme der Händler. 

Wer seine Bude hinstellen darf und wer nicht, das soll nun ein geändertes Auswahlverfahren bestimmen. An der aktuellen Vorlage gibt es allerdings erhebliche Zweifel.

Pfefferkuchen, Glühwein, Stollen – in der Weihnachtszeit sitzt das Geld etwas lockerer. Ein Platz auf dem Striezelmarkt ist bei Händlern heißbegehrt. Bislang hatten aber nur die eine Chance, die auch bei den weniger lukrativen Märkten im Herbst und Frühjahr mitmachten. Ein bewährtes Prinzip, lobt der Händlerverbandschef Mario Müller Milano.
Ungerecht – klagten dagegen Händler, die draußen bleiben mußten. Stimmt – entschied das Verwaltungsgericht und verlangte eine Neuregelung. Die entsprechende Vorlage des Wirtschaftsbürgermeisters Dirk Hilbert sei allerdings ein Schuß in den Ofen – und zwar nicht der erste – das sagt die SPD.
Rechtswidrig und eine Einladung zur Korruption sei die Vorlage Dirk Hilberts, nur eine Teil einer ganzen Pannen-Serie, dazu gehöre auch die Pleite der DWT und die geplatzte Privatisierung der Messe. Die SPD-Fraktion fordert Konzequenzen.
Wie auch immer die endgültige Version für die Vergabe der Striezelmarkt-Standplätze künftig aussähe – Hauptsache die Stadt bleibe für Touristen attraktiv: 

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