Strom wird teurer

Stromkunden in Deutschland werden 2011 mehr für Strom zahlen müssen, weil die im Strompreis enthaltenen Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien steigen.

Die EEG-Umlage, mit der jeder Verbraucher über seine Stromrechnung den Ausbau der Erneuerbaren bezahlt, wird 2011 voraussichtlich von 2,05 Cent auf 3,5 Cent pro Kilowattstunde steigen.

Die Stromrechnung eines Durchschnittshaushalts könnte so um fünf Euro pro Monat (60 Euro pro Jahr) steigen. 

Dass die EEG-Umlage um 70 Prozent steigt, ist ein bisher beispielloser Sprung. Die entsprechenden Daten sollten erst am Freitag offiziell veröffentlicht werden, sie sind aber bereits am Donnerstag durchgesickert.

Verantwortlich für diesen Anstieg ist die gesetzliche Ökostromförderung. Strom aus Wind, Wasser, Sonne oder Biomasse zu gewinnen, ist teurer als die Produktion mit Kohle oder Atomkraft. Damit sich diese Technologien trotzdem durchsetzen, werden sie seit zehn Jahren über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) staatlich gefördert.
 
In Deutschland wächst zudem ausgerechnet die besonders teure Photovoltaik dank starker Förderung sehr schnell. Bis Ende 2010 werden wahrscheinlich Solarzellen mit einer Leistung von 8.000 Megawatt installiert sein, das ist zehnmal so viel wie 2006.

Auf Anfrage von SACHSEN FERNSEHEN, ob auch die eins-Kunden von der Erhöhung betroffen sind, sagte uns Frau Wulst Folgendes: „Vermutlich wird dies auch für Kunden der Firma eins zutreffen, dies entscheidet sich jedoch erst im Laufe der nächsten Monate, denn die Firma eins steht zu ihren Preisgarantien, die für einzelne Stromprodukte ausgesprochen wurden.“

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