Studentische Krankenversicherung steigt um 21 Prozent

Gesetzlich versicherte Studierende zahlen ab 1. Januar 55,55 Euro im Monat. Zum Sommersemester 2011 folgt dann ein Sprung auf 64,77 Euro im Monat. Grund ist ein allgemeiner höherer Beitragssatz der Krankenkassen und die BAföG-Erhöhung. +++

Die Krankenkassen-Beiträge für Studenten steigen in den kommenden Monaten stark an. Im Vergleich zum aktuellen Beitrag von 53,40 Euro wird die Studenten-Krankenkasse damit um 21 Prozent teurer. Darauf macht das Internetportal Krankenkassen.de aufmerksam.

Der Grund für die Preiserhöhung zum 1. Januar ist, dass der allgemeine Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung zum Jahreswechsel steigt. Die zweite Verteuerung ist eine Folge höherer BAföG-Sätze. Zu diesem Wintersemester wurde der BAföG Höchstsatz von bisher 648 Euro auf 670 Euro angehoben. Die Höhe der BAföG-Leistungen ist eine wichtige Größe bei der Berechnung des Krankenkassen-Beitrags für Studenten. Wegen der besseren Leistungen für BAföG-Empfänger müssen deshalb alle Mitglieder in der studentischen Krankenversicherung ab nächstem Semester mehr bezahlen.

Die meisten studentisch Versicherten sind zwischen 25 und 30 Jahren alt. Wer jünger ist, kann in der Familienversicherung der Eltern bleiben. Wer älter als 30 ist oder mehr als 14 Semester studiert hat, darf die studentische Krankenversicherung nicht mehr wählen. Danach ist für gesetzlich versicherte Studenten eine freiwillige Mitgliedschaft bei einer Krankenkasse möglich. Diese kostet im Jahr 2011 monatlich mindestens 126,90 Euro.

Weitere Informationen zur studentischen Krankenversicherung im Jahr 2011:
http://www.krankenkassen.de/meine-krankenkasse/student/

Quelle: Redaktion Krankenkassen.de
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