Studie zeigt: Schulformwechsel in Sachsen bedeutet meistens Abstieg

Wenn ein Schüler im Freistaat die Art der Schule wechselt, dann meistens in eine niedrige Schulform. Das geht aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor. Auf einen „Aufsteiger“ kamen 2011 fünf Schüler, die innerhalb der Schulform „absteigen“. +++

Rund 2.260 Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse wechselten im vergangenen Jahr die Art der Schule. Das entspricht etwa 1,6 Prozent. Damit liegt der Freistaat beim Wechsel unter dem Bundesdurchschnitt von 2,2 Prozent.

Die meisten Schüler (1.261) stiegen dabei vom Gymnasium in die Mittelschule ab. Umgekehrt schafften gerade einmal 276 Jugendliche den „Aufstieg“. Insgesamt gehen den sächsischen Gymnasien dabei rund zehn Prozent der Schüler verloren.