Studie zum Niedriglohnsektor – Lage im Osten hat sich verbessert

Sachsen- Am Donnerstag hat die Hans-Böckler-Stiftung eine Studie über den Niedriglohnsektor vorgestellt. Laut dieser Studie gehört knapp ein Drittel der Vollzeitbeschäftigten in Sachsen zu den Geringverdienern. 

Am Donnerstag hat das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung eine Studie über den Niedriglohnsektor vorgestellt. Laut Studie gehört etwas weniger als ein Drittel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Sachsen zu den Geringverdienen. Dazu zählt, laut Definition der Bundesagentur für Arbeit, wer weniger als 2.284 Euro brutto im Monat verdient. Besonders auf dem Land sei die Zahl der Niedriglohn-Empfänger noch immer hoch. Im Erzgebirgskreis fallen 43 Prozent der Beschäftigten unter die Niedriglohngrenze. Im Vergleich dazu sind es in Dresden etwa 23 Prozent. Dennoch habe sich die Lage in Ostdeutschland insgesamt verbessert. Der Anteil der Niedriglohn-Empfänger ist laut Studie um 10 Prozent zurückgegangen. Grundlage der Erhebung sind Daten der Bundesagentur für Arbeit von ca. 900.000 Vollzeitbeschäftigten aus dem Jahr 2020.

Hier die vollständigen Studienergebnisse: www.boeckler.de