Stützmauer an der Wachwitzer Bergstraße in Loschwitz wird erneuert

Wegen Straßen- und Stützwandbauarbeiten ist die Wachwitzer Bergstraße ab der nächsten Woche voll gesperrt. Den Anliegern wird die Zufahrt weiterhin gewährt. Die Bauarbeiten, die voraussichtlich bis zum 20. Dezember dauern, kosten rund eine Million Euro. +++

Seit heute, 15. April, richten Arbeiter die Baustelle an der Wachwitzer Bergstraße 5 bis 11 in Loschwitz ein. Ab Montag, 22. April, muss dann die Wachwitzer Bergstraße wegen der Straßen- und Stützwandbauarbeiten voll gesperrt werden. Den Anliegern wird die Zufahrt weiterhin gewährt. Die Bauarbeiten dauern bis voraussichtlich 20. Dezember.
Die Fachleute nehmen den Abbruch der talseitigen Stützwand auf einer Länge von etwa 132 Metern und einer hangseitigen Stützwand auf einer Länge von etwa 27 Metern vor. Anschließend bauen sie die Stützmauern neu als Stahlbetonwände mit Sandsteinverblendung und standsicherer Verankerung. Auch die Treppenanlage zum Barfußweg bauen sie um.
Die Wachwitzer Bergstraße bauen Fachleute auf einer Länge von etwa 135 Metern grundhaft aus. Der Neubau der talseitigen Stüzmauer erlaubt eine Verbreiterung der Verkehrsfläche für die Anlage eines Gehweges. Zukünftig sollen die Fahrbahn mit einer Breite von 4,75 Metern neu angelegt und talseitig ein Gehweg mit einer Breite von 1,25 Metern angebaut werden. Im Bereich der Einmündung des Barfußweges und der Garagenausfahrt Haus-Nr. 22 entsteht auf 15 Metern Länge eine Engstelle mit einer Fahrbahnbreite von 2,85 Metern und einer Gehbahnbreite von einem Meter. Diese resultiert aus den lage- und höhenmäßigen Zwangspunkten auf der Bergseite und der Notwendigkeit, talseitig innerhalb der städtischen Flurstücksgrenzen bauen zu müssen.
Aus dem Denkmalschutz resultieren die herzustellende Sandsteinverkleidung der Stützmauern, die Gestaltung und Farbgebung von Geländern und Beleuchtungsmasten sowie die Gehbahnbefestigung mit Pflaster.
Die vorhandenen Leitungen der DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH, der Telekom, der Kabel Deutschland und der Stadtentwässerung Dresden GmbH müssen zwischenzeitlich umverlegt und gesichert werden. Die Versorgungsunternehmen bauen im Straßenkörper den gesamten Leitungsbestand neu aus.
Zusätzlich stellen Bauarbeiter Regenwasser- und Schmutzwasserkanäle neu her. Diese Kanäle sind für die Anbindung des Mieschenhanggebietes oberhalb der Wachwitzer Bergstraße erforderlich.
Die Arbeiten übernimmt die Firma Bauunternehmung Hartmann Hoch-, Tief- und Ingenieurbau GmbH. Die Kosten belaufen sich auf rund eine Million Euro brutto.

Quelle: Dresden – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit