Südkorea: Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig spricht auf internationalem Kongress

Auf Einladung des Nationalmuseums Northeast Asian History Foundation ist Dr. Volker Rodekamp nach Seoul gereist. Dort findet noch bis zum Freitag die Tagung „Museen und Gedenkstätten als historische Lernorte. Europa und Ostasien im Vergleich“ statt.

„Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig ist international als eines der Museen bekannt, die den schwierigen Transformationsprozess nach der Wiedervereinigung Deutschlands erfolgreich gemeistert haben“, sagt Dr. Rodekamp über den Anlass seiner Einladung.

„Obwohl eine Wiedervereinigung von Süd- und Nordkorea derzeit nicht absehbar ist, will sich Südkorea auf diesen Fall vorbereiten und zeigt großes Interesse an unseren Erfahrungen im Prozess der Umwandlung des Stadtgeschichtlichen Museum von einem DDR-Bezirksmuseum zu einem modernen Geschichtsinstitut mit Leitbild, konzeptionellen Grundlagen für die Museumsarbeit und einem modernen Informationsmanagement, nur um einiges zu nennen.“, so der Leipziger Museumsdirektor.

Das Referat von Volker Rodekamp hat das Thema „Die Integration des Museums nach der deutschen Wiedervereinigung“.

Aus Deutschland, Polen und Tschechien wurden insgesamt fünf Referenten eingeladen. Der Kongress richtet sich an Historiker, aber auch an Lehrer und Studenten.