Sven Morlok: “Energie muss bezahlbar bleiben“

“Eine Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestniveau kann den Anstieg der EEG-Umlage kurzfristig auffangen.“, so Staatsminister Sven Morlok. +++

Sven Morlok, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, hat heute im Beisein des Präsidenten der Handwerkskammer zu Leipzig, Ralf Scheler sowie von Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die Energiekonferenz der Handwerkskammer zu Leipzig und der Sächsischen Energieagentur GmbH (SAENA) eröffnet und über die Schwerpunkte sächsischer Energiepolitik informiert. Die Konferenz steht unter dem Motto „Konsequenzen der Energiewende und Handlungsempfehlungen für Handwerksunternehmen der Region“ und beleuchtet Herausforderungen und Chancen der Energiewende.

„Das Handwerk ist eine wichtige Säule der sächsischen Wirtschaft. Eine sichere, kostengünstige und umweltfreundliche Energieversorgung unter den Bedingungen der Energiewende ist dafür eine wesentliche Rahmenbedingung. Wie setzen uns deshalb für bezahlbare Strompreise ein. Eine Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestniveau kann den Anstieg der EEG-Umlage kurzfristig auffangen. Der Freistaat fordert eine Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zum 1. Januar 2014. Das von uns vorgeschlagene Quotenmodell zur Marktintegration der erneuerbaren Energien zeigt einen möglichen Weg. Die Versorgung mit Energie muss für mittelständische Betriebe auch in Zukunft bezahlbar sein“, so Staatsminister Morlok.

Die Energiekonferenz bietet Informationen für Unternehmen als ausführende Fachbetriebe sowie als Energieverbraucher und zeigt Unternehmern aus dem Handwerk Möglichkeiten auf, wie sich die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit trotz Energiewende sichern lässt.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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