Sven Morlok: Mehr Geld für Altbergbaugebiete

Der Freistaat verdoppelt seine finanziellen Mittel für die Gefahrenabwehr in den Altbergbaugebieten.

„Die starken Regenfälle im Herbst und der lange und schneereiche Winter haben dazu geführt, dass die Zahl neuer Schadstellen in den Gebieten mit historischem Altbergbau stark angestiegen ist“, so Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP). „Die Staatsregierung steht zu ihrer Verantwortung und stellt darum in diesem Jahr zusätzlich bis zu 6,5 Millionen Euro für Maßnahmen zur unmittelbaren Gefahrenabwehr zur Verfügung.“

Nach der kürzlich erteilten Genehmigung des überarbeiteten Operationellen Programms durch die EU stehen bis 2014 darüber hinaus insgesamt 36,6 Millionen Euro aus dem EFRE–Programm für eine nachhaltige Entwicklung von Altbergbauregionen zur Verfügung. Im Rahmen des Vorhabens „Maßnahmen für die gewerbliche Wirtschaft zur nachträglichen Wiedernutzbarmachung in ehemaligen Bergbauregionen“ sollen Flächen vor allem in den ehemaligen Steinkohlerevieren gesichert werden, um eine gewerbliche Nachnutzung zu ermöglichen.

Das Vorhaben „Sicherung und Ausbau von bergbaulichen Entwässerungssystemen in Bergbaurevieren“ dient durch die präventive Sicherung der Wasserlösestolln der Schaffung von Standortvoraussetzungen, um die durch den früheren Bergbau verursachten Nachteile für die Nachnutzung auszugleichen.

„Wir wissen, dass es in der sächsischen Bevölkerung eine sehr hohe Akzeptanz für den Bergbau gibt. Um diese zu erhalten, gehen wir verantwortungsbewusst mit den Folgen des Altbergbaus um.“, so der sächsische Wirtschaftsminister abschließend.