Sven Morlok: Sächsische “Schlecker-Lösung“ möglich

Sofern es zu keiner Einigung über eine Transfergesellschaft kommen sollte, stehen gebündelte Instrumente der Bundesagentur und des Freistaates für die Schlecker-Mitarbeiterinnen zur Verfügung. +++

Heute traf sich Staatsminister Sven Morlok mit Jutta Cordt, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, und mit Eberhard Lucas, Hauptgeschäftsführer des sächsischen Handelsverbandes, um die Situation der Schlecker-Mitarbeiterinnen in Sachsen zu besprechen.

Sofern es zu keiner Einigung über eine Transfergesellschaft kommen sollte, stehen demnach gebündelte Instrumente der Bundesagentur und des Freistaates für die Schlecker-Mitarbeiterinnen zur Verfügung, die mit Unterstützung des Handelsverbandes Sachsen umgesetzt werden.

„Ich bin zufrieden mit den Ergebnissen des Gesprächs“, so Staatsminister Sven Morlok (FDP). „Wir haben unsere gemeinsamen Möglichkeiten erörtert, die zu einer schnellen Vermittlung der Schlecker-Mitarbeiterinnen in neue Arbeit führen können.“ So ist Sachsen bereit, zusätzliche Projekte für Schulung und Vermittlung der Betroffenen zu finanzieren.

Jutta Cordt, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit: „Die Bundesagentur für Arbeit ist vorbereitet, um die Schlecker-Mitarbeiterinnen so schnell wie möglich zu vermitteln. Die finanzielle Unterstützung ist gesichert.“

Eberhard Lucas, Hauptgeschäftsführer des sächsischen Handelsverbandes: „Ich finde es gut, dass die sächsische Politik und die Arbeitsverwaltung einen ‚Plan B‘ haben, falls die Transfergesellschaft nicht zu Stande kommt.“

Sachsen bereitet sich intensiv für den Fall vor, dass die Einrichtung der Transfergesellschaften scheitern könnte.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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