Symbolischer Friedensnobelpreis für Akteure der „Friedlichen Revolution“

In Leipzig wurden am Freitag die Akteure der „Friedlichen Revolution 1989“ symbolisch mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Der EU-Abgeordnete Hermann Winkler (CDU) „übergab“ den Preis an drei besonders engagierte Sachsen. +++

Hintergrund war die Verleihung des Friedensnobelpreises im letzten Jahr an die Europäische Union. „Der Nobelpreis muss uns auch Ansporn sein, Entwicklungen und Strukturen zu hinterfragen und immer wieder neu über Europa nachzudenken. Aus diesem Grund sollte der Friedensnobelpreis gerade für uns Deutsche Anlass sein, Menschen zu ehren, die sich 1989 mit großem persönlichem Engagement für die Freiheit im Herzen Europas eingesetzt und damit einen entscheidenden Beitrag zur deutschen und europäischen Einigung geleistet haben.“, begründet der EU-Abgeordnete Hermann Winkler die symbolische Übergabe.

Ausgezeichnet wurden stellvertretend für alle Akteure der „Friedlichen Revolution“ der Pfarrer i.R. Christoph Wonneberger aus Leipzig, Pfarrer i.R. Thomas Küttler aus Plauen und der Oberbürgermeister a.D. Dr. Herbert Wagner aus Dresden. Sie erhielten am Freitag den Friedensnobelpreis in Form einer Medaille.