Tabellenführung dank Heimsieg

Die Handballerinnen um Trainer Heine Jensen haben am Mittwochabend in der Leipziger Arena einen Sieg errungen.

Allerdings war es eine sehr glanzlose Partie in der Susann Müller und Karolina Kudlacz mit ihren neun bzw. acht Treffern herausstachen und für ein wenig Furore sorgten.

Das Ost-Derby gegen den FHC Frankfurt/Oder brachte den Bundesliga-Mädels des HC Leipzig den fünften Saisonsieg und somit auch die Tabellenführung im Handballoberhaus. Dank eines 10:4 auf der Habenseite in der Tabelle stehen die Handballerinnen um ihren dänischen Trainer nun auf Position eins. Die Gäste aus Frankfurt kassierten dagegen bereits die dritte Niederlage der Saison. Die erfolgreichste Werferin auf Frankfurter Seite war Anne Jochin mit ebenfalls neun Treffern.

Zum Spielverlauf: Noch in der ersten Spielminute gingen die Leipzigerinnen durch eine Konter durch Karolina Kudlacz in Führung. Doch den insgesamt besseren Start erwischten die Gäste. In der neunten Minute stand es 2:9 der HCL war lange sechs Minuten ohne Torerfolg geblieben. Die Offensive war häufig unkonzentriert und die Heimmannschaft lief ihrer Form hinterher. Bis zur 21. Minute setzten sich die Frankfurterinnen bis auf 12:8 ab. Angeführt von Anne Kudlacz kamen die HCL-Mädels im weiteren Spielverlauf jedoch auf Touren und erkämpften sich die Möglichkeiten zu punkten. Eine Drei-Tore-Führung zur Halbzeit legte den Grundstein für den späteren Erfolg.

Die Gastgeberinnen agierten in der zweiten Spielhälfte sehr kontrolliert, ließen die Gegnerinnen kaum noch ins Spiel kommen und brachten die Führung über die Zeit. Diesmal zeigte der HCL keine Nerven zum Ende der Spielzeit. Am Ende gewannen die neuen Tabellenführerinnen verdient mit 35:30.

Stimmen zum Spiel:

HCL-Spielerinn Susann Müller: „Insgesamt war dies heute ein wichtiger Sieg für uns! Den Anfang haben wir zwar wieder verschlafen, sind dann aber immer besser ins Spiel gekommen und haben unseren Vorsprung am Ende sehr clever heruntergespielt.“

HCL-Coach Heine Jensen: „Ab der 20.Minute hatten wir das Spiel voll im Griff. Natürlich gab es in unserem Spiel weiterhin Fehler, positiv war heute jedoch, dass wir auch in den letzten 10 Minuten weitergespielt haben und nicht, wie gegen Leverkusen passiert, eingebrochen sind.“