„Tag der Flüsse“ in Chemnitz

Chemnitz – Zum „Tag der Flüsse“ haben am Freitag Schülerinnen und Schüler in Chemnitz einen besonderen Aktionstag erlebt.

Nachdem im vergangenen Jahr die Premiere in Dresden stattfand, waren diesmal mehr als 200 Acht- und Neuntklässler am Chemnitzer Uferstrand im Stadtzentrum eingeladen, Wissenswertes rund um den Lebensraum „Fluss“ zu erfahren.

Die Gymnasiasten und Oberschüler erhielten an verschiedenen Stationen Einblicke in die Artenvielfalt der sächsischen Flüsse. So lernten die Teilnehmer sowohl Forellen, Barben und Flussbarsche hautnah kennen und konnten zudem auch die Kleinstlebewesen unter dem Mikroskop betrachten. Mithilfe des Umweltmobils nahmen die Schülerinnen und Schüler außerdem die Wasserqualität des Chemnitzflusses unter die Lupe. Dies alles zielt darauf hin, die junge Generation mit allen Sinnen an das Ökosystem „Fluss“ heranzuführen.

Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit dem Thema „Hochwasserschutz“. In Zusammenarbeit mit der Landestalsperrenverwaltung wurde sich nicht nur informiert, sondern beim Befüllen, Weitergeben und Stapeln von Sandsäcken direkt mit angepackt. Ebenso anschaulich erläuterte das Technische Hilfswerk seine Gerätschaften wie beispielsweise Hochleistungspumpen zur Bekämpfung von Überflutungen.

Der Hochwasserschutz ist derzeit eins der zentralen Themen für das zuständige sächsische Umweltministerium. Ein weiteres ist die Wasserqualität. So wolle man unter anderem den Nitratgehalt in den Flüssen weiter senken, so Staatssekretär Herbert Wolff vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft.

Ihre gewonnenen Erkenntnisse werden die Schülerinnen und Schüler im Unterricht weiter vertiefen. Die Aktionen zum „Tag der Flüsse“ sollen in Sachsen auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden.