Tag des Bieres

Das Bier und das Buch als zwei bedeutende Kulturgüter, doch was haben diese beiden gemeinsam?

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Sie werden beide an ein und demselben Tag geehrt, dem 23 April. Anlässlich dieses historischen Tages kamen am Mittwoch das Bier vertreten durch die Einsiedler Brauerei und das Buch durch eine Ausstellung im DAStietz zusammen.

Diese erste große Ausstellung zum Welttag des Buches im Tietz war bis Mittwoch zu bestaunen und zeigte den Besuchern die Vielfältigkeit von mittelalterlichen Büchern bis zur zeitgenössischen Literatur.

Auch Geschäftsführer der Einsiedler Brauerei Frank Kapp zeigte historische Bücher der Braukunst und schaffte so eine Verbindung zwischen den beiden Kulturgütern. Doch gehen wir in der Zeit etwas zurück. Die Einsiedler Brauerei, ursprünglich Schwalbe Bräu hat in Chemnitz eine lange Tradition. Sie wurde 1885 von Emil Schwalbe gegründet und wurde dann 1903 von der Privatbrauerei zu dem uns bekannten Einsiedler Brauhaus. Das historische Gebäude der Brauerei in Einsiedel ist zum heutigen Tage Denkmal geschützt und produziert nunmehr bis zu 350.000 Hektoliter Bier im Jahr um den Durst der Deutschen an ihrem immerhin dritt beliebtesten Getränk stillen zu können.

Eine Spezialität des Brauhauses war zu Gründerzeiten das Einsiedler Böhmisch das dem heutigen Pilsner schon sehr nahe gekommen sein soll. Dieses Bier erhält nun sein Comeback.

So lässt sich nur noch der griechische Philosoph Plutarch zitieren: „Bier ist unter den Getränken das nützlichste, unter den Arzneien das schmackhafteste und unter den Nahrungsmitteln das angenehmste!“