Tageskarten der NINERS teurer

Mit Beginn der neuen Spielzeit werden die Ticketpreise für die Spiele der Zweitligabasketballer NINERS um jeweils zwei Euro in allen Kategorien erhöht.

Nicht davon betroffen sind die Frühbucher-Dauerkarten, deren Verkauf bereits begonnen hat und jetzt bis zum 17. Juli verlängert wird.

Außerdem haben Kinder in Zukunft nur noch bis zum Alter von 6 Jahren freien Eintritt ohne Sitzplatzanspruch. Kinder von 7 bis 12 Jahren zahlen fünf Euro für einen Sitzplatz in Kategorie 2 und 3, ab 13 Jahren kann man dann wie bisher ermäßigte Sitzplatzkarten erwerben.

Dass man es sich nicht leicht gemacht, dafür spricht schon die relativ späte Entscheidung nach der abgelaufenen Saison und nachdem der Verkauf der Aktions-Dauerkarten bereits begonnen hat.

Zwei Entwicklungen machten eine Preiserhöhung aber nahezu unvermeidlich: Einerseits haben
sich die Etats der Zweitligakonkurrenten in den letzten vier Jahren verdoppelt, was sicher auch ein
Grund dafür war, dass Chemnitz zuletzt dreimal die Playoffs verpasste, liegt man doch vom Budget
her momentan im unteren Drittel der Liga. Eine von den NINERS durchgeführte Studie brachte die
klare Erkenntnis, dass sämtliche Playoff-Teilnehmer der jüngeren Vergangenheit durchweg mit teils
deutlich höheren Eintrittspreisen kalkulieren können.

Ein zweiter und sicher nachrangiger Grund ist der erhöhte Einsatz und Aufwand, der in Zukunft mit
der Durchsetzung der freien Umgänge, die in den letzten Jahren immer sehr stark als Stehplätze
genutzt wurden, verbunden ist. Aufgrund dessen ist auch die freie Sitzplatzwahl in der Kategorie 3,
den sogenannten Außenblöcken, nicht mehr zu halten. Hier fordern die zuletzt kontinuierlich
angestiegenen Zuschauerzahlen ihren Preis.

Aus Sicherheitsgründen müssen nun Richtlinien und Bestimmungen durchgesetzt werden, die in der Vergangenheit manchmal toleriert wurden.

Natürlich hat man sich auch Gedanken gemacht, wie die preisliche Entwicklung abzufedern ist.
Deshalb wird es in den Kategorien 2 und 3 ab sofort Familienkarten geben, die zum Preis von zwei
Einzelkarten plus fünf Euro bis zu vier Sitzplätze für Familien mit zwei Kindern bieten. Außerdem
werden künftig nicht erst nach Ausverkauf der Sitzplätze, sondern gleich von Beginn an Stehplätze
für abgegrenzte Bereiche hinter den Körben angeboten, die 10 Euro bzw. ermäßigt 8 Euro kosten.

Eine weitere Maßnahme, um den Zuschauern preislich entgegen zu kommen, ist die Verlängerung
der Frühbucheraktion für Dauerkarten bis zum 17. Juli. Diese sichert nicht nur einen festen Platz,
sondern ist nach der Preiserhöhung bei 15 Spielen auch noch um 30 Euro attraktiver geworden.
Martin Schuster: „Wir wissen, dass wir mit einer Preiserhöhung nach einer sehr durchwachsenen
Saison nicht überall auf Zustimmung stoßen. Wir bemühen uns derzeit in vielen Bereichen und mit