Tarifverhandlung der St. Georg Wirtschafts- und Logistikgesellschaft mbH und ver.di

Die Geschäftsführung der St. Georg Wirtschafts- und Logistikgesellschaft mbH gibt mit Unverständnis und Bedauern bekannt, dass ver.di die Tarifverhandlungen um einen Haustarifvertrag am 12.09.2012 als gescheitert erklärt hat. +++

„Nach unserer Auffassung bestand bis zum heutigen Tag zwischen ver.di und uns Einigkeit im Ringen um einen Manteltarifvertrag und eine Entgelttabelle. Ein entsprechendes nahezu geeintes Tarifwerk wurde ausgearbeitet“, stellt der Geschäftsführer der zum Klinikum St. Georg gGmbH gehörenden Tochter, Uwe Behrends, fest. Der Grund, weshalb ver.di die Verhandlungen als gescheitert ansieht, liegt in der Tatsache, dass beide Parteien einen unterschiedlichen Zeitpunkt für das Inkrafttreten anstreben. Während ver.di auf den 1. Oktober 2012 besteht, favorisiert die St. Georg Wirtschafts- und Logistikgesellschaft mbH den 1. Februar 2013. Die Notwendigkeit für den Stichtag im kommenden Jahr sieht die Gesellschaft darin, dass es für die schriftliche Abfassung des Tarifwerkes dieser Zeitspanne bedarf. Zum Ausgleich der tariflichen Nachteile hat die Gesellschaft eine Einmalzahlung nach Beginn des neuen Tarifwerkes für die Monate Oktober 2012 bis Januar 2013 angeboten. Das wurde von ver.di abgelehnt. Das Unverständnis ist insofern groß, da im Rahmen des bis heute geeinten Verhandlungsstandes neben der Erhöhung der Urlaubstage auch eine Entgeltverbesserung in zwei Stufen in Höhe von ca. 9% verhandelt wurde. Es wird davon ausgegangen, dass ver.di im Sinne der Mitarbeiter die Verhandlungen zeitnah wieder aufnimmt, so aus der Mitteilung des St. Georg.