Tatverdächtige nach Blitzeinbruch im Elbepark festgenommen

In der Nacht zu Mittwoch durchbrachen sieben Männer mit einem Auto die Glastüren im Elbepark. Danach wollten sie in den Media Markt einbrechen. Vier Tatverdächtige wurden vor Ort festgenommen, drei weitere nun in Cottbus. +++

Nach gemeinsamen, umfangreichen Ermittlungen und Observationsmaßnahmen von Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin wurden in der vergangenen Nacht in Dresden und Cottbus sieben Tatverdächtige nach einem so genannten Blitzeinbruch festgenommen.

Nach den bisherigen Ermittlungen hatten die Männer im Alter von 20, 23, 24, 25 und 26 Jahren gegen 2.20 Uhr mit einem „Ford Galaxy“ die Glastür zu einem Einkaufscenter an der Peschelstraße in Dresden-Mickten durchbrochen. Danach fuhren sie mit dem Auto bis zur Eingangstür eines Elektrofachmarktes und versuchten, durch das Sicherheitsrollo in die Verkaufsräume zu gelangen.
Von Spezialeinsatzkräften der Landeskriminalämter Berlin und Sachsen wurden noch vor Ort vier Tatverdächtige festgenommen.

Drei mutmaßlich beteiligten Männern gelang zunächst mit einem bereitgestellten „Audi A7“ die Flucht. Dabei rammten sie auf dem Parkplatz des Centers ein Zivilfahrzeug, verletzten einen Beamten leicht und setzten trotz der heftigen Kollision ihre Fahrt fort. Sie fuhren über die Autobahn A 13 nach Cottbus, stellten den „Audi“ in einem Wohngebiet ab und flüchteten zu Fuß weiter. Hinzugerufene Einsatzkräfte des SEK Berlin nahmen das Trio wenig später fest.

Die Tatverdächtigen hatten auf dem Parkplatz des Einkaufscenters noch einen „Audi A 8 “ zurückgelassen. Dieser wurde zusammen mit den beiden anderen Fahrzeugen beschlagnahmt. Die Ermittlungen aufgrund des Einbruchs in Dresden werden wegen schweren Bandendiebstahls geführt und erstrecken sich weiterhin auf einen Blitzeinbruch in einen „Apple-Store“ in Berlin-Mitte sowie einen weiteren Büroeinbruch von Dezember 2013. Es wird im Rahmen der Ermittlungen auch geprüft, ob ein Zusammenhang zu weiteren vergleichbaren Einbrüchen in Berlin besteht. Die Tatverdächtigen werden heute bzw. morgen einem Berliner Ermittlungsrichter zur Verkündung bzw. zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt.

Quelle: Staatsanwaltschaft Berlin / Polizei Berlin

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