Tausende Borkenkäfer in sächsischen Wäldern

Die sächsischen Fichtenwälder leiden in diesem Jahr unter einem besonders starken Borkenkäferbefall.

Die Schädlinge verursachten ein Baumsterben «wie nie zuvor», sagte Umweltminister Frank Kupfer in Dresden. Allein im Juni und Juli seien an 3200 Stellen über 33 000 Kubikmeter Schadholz hinzugekommen, fünf mal mehr als im Vorjahr. Besonders stark betroffen sind das Erzgebirge und Vogtland.

Nach Angaben des Ministeriums werden in Käferfallen wöchentlich zwischen 5000 und 15 000 Borkenkäfer gefangen. Der Käferbefall ist zunächst durch braunes Bohrmehl und Harztropfen am Baumstamm zu erkennen. Später fallen Rindenstücke vom Baum, die Kronen färben sich rot und verlieren die Nadeln.

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