Tausende Demonstranten beim CSD in Dresden

Dresden – Mehrere tausend Menschen haben am Samstag Flagge gegen Homophobie und Ausgrenzung gezeigt. Mit einer bunten Parade demonstrierten die Teilnehmer für die Akzeptanz und Toleranz verschiedenster Lebens – und Liebesweisen. Die Demo bildete den Höhepunkt des diesjährigen Christopher Street Days, der sich in Dresden seit bereits 26 Jahren für die Rechte von Schwulen, Lesben und Transgendern einsetzt.

Angeführt von Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping (SPD) zog die Parade auf einer rund 9 km langen Route durch die Stadt. Bei bestem Wetter und lauter Musik trugen die Teilnehmer ihre Forderungen mit einer ausgelassenen Party durch die Straßen. Angesichts der jüngsten Wahlergebnisse und der politischen Stimmung im Freistaat, gab es jedoch auch ernste Stimmen.

Unterstützt wird der Christopher Street Day von zahlreichen Vereinen und Initiativen. Dazu gehört der Atticus e.V., welcher sich für ein weltoffenes, inklusives und vielfältiges Dresden einsetzt, und in diesem Jahr erstmals einen eigenen Truck auf die Parade schickte.

Unter dem Motto „25+1. Wir trauen uns …! Immer noch!“ warb der 26. Christopher Street Day dafür, sich immer wieder und überall für Vielfalt und Akzeptanz einzusetzen. Die Teilnehmer der wohl buntesten Demo Dresdens, darunter viele Schüler, ließen keinen Zweifel daran, dass sie auch in Zukunft für Gleichbehandlung, Toleranz und eine bunte Gesellschaft eintreten werden.