Teamleistung soll den Tabellenzweiten stoppen

Nach der knappen und unglücklichen Niederlage gegen Breitengüßbach am vergangenen Wochenende stehen die Dresden Titans beim Heimspiel an diesem Sonntag nun erneut vor einer schwierigen Aufgabe. +++

Nach der knappen und unglücklichen Niederlage gegen Breitengüßbach am vergangenen Wochenende stehen die Dresden Titans beim Heimspiel an diesem Sonntag nun erneut vor einer schwierigen Aufgabe: Mit den Weißenhorn Youngstars wartet wieder einmal der Tabellenzweite auf die „Riesen von der Elbe“. Eine nicht zu unterschätzende Hürde, denn die Gäste sind auch für ihre zuverlässigen Auswärtsleistungen bekannt.

Während andere Mannschaften in der Fremde von den Reisestrapazen oftmals schwere Beine haben oder sich von der Fankulisse beeindrucken lassen, bleiben die Randulmer stets nach außen hin gelassen und spielen ganz abgebrüht ihr Spiel runter. So ist es nicht verwunderlich, dass sie in dieser Saison mit jeweils fünf Siegen daheim sowie auswärts gleichermaßen erfolgreich sind. Ein Grund für diese Abgeklärtheit sind sicher auch die Weißenhorner Doppellizenzspieler Gausa, Jönke und Theis, welche bei Kooperationspartner Ratiopharm Ulm bereits Bundesligaluft schnuppern. Wobei die beiden Letztgenannten unter der Woche noch mit dem deutschen Vizemeister beim Eurocup-Spiel in Istanbul weilten. „Obwohl dadurch die Aufstellung des Gegners immer mal wieder wechselt, überzeugen die Youngstars bisher mit einem harmonischen Teamplay“, erläutert Thomas Krzywinski.

Der Titanstrainer weiß jedoch auch, dass Schlüsselfiguren wie Till-Joscha Jönke im Spiel der Schwaben eine tragende Rolle spielen. Der 21-jährige Aufbauspieler ist der Kopf der Mannschaft und kommt trotz Doppellizenz in nahezu jedem Spiel der Youngstars mit durchschnittlich 36 Minuten zum Einsatz. Jönke denkt, leitet und koordiniert das Angriffsspiel der Gäste und erzielt dabei selbst noch 18,2 Punkte und 6,9 Rebounds pro Partie. „Es reicht jedoch nicht, nur ihn aus dem Spiel zu nehmen“, gibt Krzywinski zu bedenken. Mit dem Briten Hesson Myles (17,7/8,9) stünde dem Jungstar ein kongenialer Partner zur Seite. „Entscheidend wird aber sein, dass wir Weißenhorn als Ganzes nicht zur Entfaltung kommen lassen. Das schaffen wir nur, wenn wir von Beginn an als Team geschlossen und hochkonzentriert agieren“, so der Headcoach. Zuversichtlich stimmt Krzywinski dabei die kämpferische Leistung seiner Schützlinge am letzten Spieltag. Nachdem drei Leistungsträger „ausgefoult“ waren, stemmte sich der Rest der Mannschaft gegen die drohende Niederlage. Das soll sich an diesem Wochenende mit den eigenen Fans im Rücken ändern. Die Arenatore öffnen wie gewohnt eine Stunde vor Tippoff um 15 Uhr.

Quelle: Dresden Titans

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